Zum Forschungsprojekt „Gemeinwohl-Ökonomie im Vergleich unternehmerischer Nachhaltigkeitsstrategien (GIVUN)

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Universität Flensburg: Klara Helene Stumpf, Bernd Sommer, Josefa Kny, Harald Welzer, Jasmin Wiefek in Kooperation mit Ludger Heidbrink, Ralf Köhne , Philosophisches Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Das Forschungsprojekt (März 2015 – Februar 2018) hat die Wirkungen der Gemeinwohl-Ökonomie im Vergleich zu bekannten Berichtsformaten erforscht, hat die Praktiken von Unternehmen untersucht, die eine GW-Bilanz erstellt haben und hat die GWÖ mit Modellen verglichen, die ebenfalls eine Transformation der Wirtschaft anstreben.

 

Einen zentralen Aspekt der GWÖ haben die Autoren eher am Rande behandelt, daher soll er hier betont werden: Die GWÖ orientiert Unternehmen und Wirtschaft auf ethisch fundierte Werte, die in demokratischen Verfassungen verankert sind. Damit ist die GWÖ das Wirtschaftsmodell, das die geistige/mentale/spirituelle Entwicklung als Voraussetzung der Transformation der Wirtschaft in die Modellbildung und in die Praxis einführt. Alle anderen Modelle oder Berichtsrahmen unterstellen ähnliche Werte, weisen sie aber nicht explizit aus und vor allem findet keine transparente Bewertung der Umsetzung dieser Werte statt. Deshalb sind die bekannten Berichtsrahmen auch verträglich mit einer neo-liberalen, kapitalistischen Unternehmens- und Wirtschaftslogik.

 

GIVUN SchlussberichtGIVUN Ergebnisse - Kommentierte Zusammenfassung von Gerd Hofielen und Lena Petri, Berlin, Herbst 2018GIVUN Ergebnisse - Kommentierte Zusammenfassung von Christian Felber und Gerd Hofielen, Berlin, Januar 2019
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